Theodor Kramer Gesellschaft

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Autobiographische Texte und Dokumente im Archiv der Theodor Kramer Gesellschaft (TKG)

Im Kontext der Bemühungen, die schriftlichen Zeugnisse und autobiographischen Texte österreichischer AutorInnen, in denen sich die Erfahrungen von Exil, Widerstand, Verfolgung ab 1933/34 spiegeln, zugänglich zu machen, wurden die im Archiv der Theodor Kramer Gesellschaft befindlichen unpublizierten autobiographischen Zeugnisse gesichtet, katalogisiert und verschlagwortet.
Die vorliegende Zusammenstellung wird die Grundlage weiterer Bearbeitungen des Materials sein, u. a. im Hinblick auf kollektivbiographische Aspekte.

Zum Projekt
 
Das Projekt „Zur Biographik und Autobiographik von Verfolgung, Widerstand und Exil: Sichtung und Bearbeitung eines Bestandes an unveröffentlichten Dokumenten österreichischer Exilierter“ wurde aus Mitteln der Magistratsabteilung 7 – Kultur, Wissenschafts- und Forschungsförderung der Stadt Wien finanziert und am Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung (Forschungsbereich Kulturelles Erbe: Biographik und Editionen) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften durchgeführt (Projektmitarbeiterin: Mag. Katrin Sippel, MA, Projektleiterin: Mag. Dr. Irene Nawrocka; Durchführungszeitraum: 1. Juni 2018 – 31. Juli 2019).
Dem Projekt ging die internationale Konferenz „Zur Biographik und Autobiographik von Exil, Widerstand und Verfolgung“ am Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung in Kooperation mit der Theodor Kramer Gesellschaft und dem Haus der Geschichte Österreich im November 2017 voraus.
Ziel des Projekts war es, aus dem Archivbestand der Theodor Kramer Gesellschaft ausgewählte unveröffentlichte (auto-)biographische Texte und Dokumente von Personen, die aus Österreich vertrieben wurden oder im Widerstand bzw. von Verfolgung und Internierung betroffen waren, online zugänglich zu machen. Weitere Texte von Josef Friedler, Alfred Frisch, Anton Pariser, Irene Spiegel und Walter Stein werden in der Zwischenwelt im Herbst 2019 veröffentlicht.

Gefördert durch und

Die ausgewählten Texte und Dokumente wurden nach folgenden Schlagworten inhaltlich erschlossen (nicht immer konnten alle Punkte geklärt werden):

AutorIn, Pseudonym

Lebensdaten

  • Geographische Herkunft
  • Soziale und religiöse Herkunft
  • Ausbildung(en), Beruf(e)
  • [Fluchtgrund/Tätigkeit im Widerstand/Emigration]
  • Emigration/Flucht
  • Fluchtweg/Emigration
  • Exilländer, -orte
  • Rückkehr/Heimkehr    
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt

[Texte, Dokumente, Titel]

  • Textsorte, Dokument
  • [Form der Überlieferung]
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte; Informationen/Kontakt), Otto Harpner Papers, Herbert Exenberger-Archiv
  • [Form: Manuskript, Typoskript; Umfang]
  • Entstehungszeit
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en)
  • AdressatInnen
  • Sprache

Verweis auf Lexika

 

Hugo Abel

Geboren in Wien, 17. 1. 1906; gestorben in Wien, 4. 6. 1961 (Suizid)

  • Geographische Herkunft: Wien
  • Soziale und religiöse Herkunft: Arbeiterschaft
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Ausbildung zum Fotografen. – Tätigkeiten als Büroangestellter, Arbeiter, Musiker, Vertreter, Schriftsteller, zur Wehrmacht eingezogen
  • Tätigkeit im Widerstand: 1944 desertiert zur Roten Armee, Radiopropaganda gegen NS-Regime an der Front
  • Heimkehr: 1945
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen:
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: keine

Meinen Freunden im Jahr 1938 (1938), Auf Marschübung, Garnison in der Kleinstadt (1940), Soldatentrinklied (1940), Der müde Soldat Ein Lied, Im Volkston, Soldatengräber in Ostgalizien, Bei Kriegsgefangenen, Streife in Polen, Stacheldraht, In Stein zu meisseln, Wecken, Soldatenbegräbnis, Trübseliges Jubiläum, Feldwebel Günther, Ein Unteroffizier (alle undatiert)

  • Textsorte, Dokument: Gedichte
  • 1998 von Hugo Abels Tochter übergeben
  • Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte)
  • Typoskripte (Schreibmaschine) in Kopie
  • Entstehungszeit: 1938–1940 ff., zum Teil undatiert
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Hugo Abels Frau gewidmet, Publikation vom Autor intendiert
  • Sprache: Deutsch

Siglinde Bolbecher, Konstantin Kaiser (Hgg.), Lexikon der österreichischen Exilliteratur (Wien 2000).

 

Paula Arnold, geborene Kellner

Geboren in Wien, 18. 2. 1885; gestorben in Binyamina (Israel), 5. 9. 1968

  • Geographische Herkunft: Wien
  • Soziale und religiöse Herkunft: jüdische Familie; Vater Leon Kellner war Universitätsprofessor für Anglistik
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Studium der Germanistik und Anglistik in Wien und London, Pädagogische Hochschule für Mädchen. – Lehrerin am Chajes-Realgymnasium in Wien
  • Emigration
  • Flucht: legal
  • Emigration: 1933 nach Palästina
  • Exilländer, -orte: Binyamina (Palästina/Israel)
  • Rückkehr: nein
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen: bekannt/befreundet mit Richard Beer-Hoffmann, Hermann Struck, Henriette Szold, Gerschom Agron (werden im Text erwähnt)
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: Auszug aus Streiflichter – Bruchstücke aus einem Memoirenwerk, Nr. 19/1 (2002), S. 36–38.

Streiflichter – Bruchstücke aus einem Memoirenwerk

  • Textsorte, Dokument: Lebensgeschichtliche Aufzeichnung
  • 2008 von Evelyn Adunka übergeben
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (Informationen/Kontakt)
  • Typoskript (Schreibmaschine), 22 Seiten
  • Entstehungszeit: laut Enkelin 1968
  • Exilsituation(en): unterschiedliche Mentalitäten von Alteingesessenen und Neuankömmlingen; Anfeindungen durch Araber, Unruhen, Besuch von Richard Beer-Hoffmann, Erlebnisse im Zweiten Weltkrieg und im Befreiungskrieg
  • AdressatInnen: Familie, Publikation von Autorin intendiert
  • Sprache: Deutsch

Unbearbeiteter Nachlass

  • Textsorte, Dokument: Korrespondenz, Kurzgeschichten, Anekdoten, Erzählungen, Notizen, Kritiken
  • 2018 über Vermittlung von Evelyn Adunka
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte)
  • Briefwechsel Paula Arnolds mit Tochter Hannah (blieb 1933 in Wien, später Schweiz, USA, 1953 wieder Wien) 1938–1968 (Tod Paulas); Briefwechsel Leon Kellners (Vater von Paula Arnold) mit u. a. Otto Zoff, Alphonse Daudet, Heinrich von Coudenhove-Kalergi, Max Kalbeck, H. G. Wells, um 1900; Tagebuch der Eltern über Paula Kellner u. v. m. (mehrere Kartons)
  • Entstehungszeit: ab ca. Jahrhundertwende
  • Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: private KorrespondenzpartnerInnen
  • Sprache: Deutsch


Teddy Arnold

Geboren in Wien 10. 8. 1914; gestorben in Binyamina (Israel), 28. 2. 2002

  • Geographische Herkunft: Wien
  • Soziale und religiöse Herkunft: jüdische Familie, Eltern Paula Arnold und Rechtsanwalt Max Arnold
  • Ausbildung(en), Beruf(e): LKW-Fahrer, Mechaniker, Inhaber einer VW-Werkstatt
  • Emigration nach Palästina 1933
  • Emigration: legal
  • Fluchtweg:
  • Exilland, Orte: Binyamina (Palästina/Israel)
  • Rückkehr: nein
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen: Paula Arnold
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: keine

Unbearbeiteter Nachlass

  • Textsorte, Dokument: Kurzgeschichten und Gedichte
  • Überlieferung: 2005 über Vermittlung von Evelyn Adunka
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte)
  • Gedichte, u. a. A Charmed Life, Balance Sheet/Credit/Profit and Loss, City of the Damned, Frontline Report, Hail to the Dep of Stat, Simplification at 42° Centigrade, The Constant Voice: A Desert Tale, The Emigrants, The Journey, The Making of a Nation, The Provisional Man: An Israeli Profile, The Summer War, The Summer Wind.

Kurzgeschichten, u. a. Common Sense, 19 Seiten, The Chicken and the Egg, 2 Seiten, The Vanished Craft, 4 Seiten
Typoskripte (Schreibmaschine), Manuskripte (Kugelschreiber)

  • Entstehungszeit: undatiert
  • Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Publikation vom Autor intendiert
  • Sprachen: Englisch und Deutsch


Shulamit Arnon, geborene Rahel Shulamit Schlossberg

Geboren in Königsberg, 1929

  • Geographische Herkunft: Ostpreußen
  • Soziale und religiöse Herkunft: bürgerliche jüdische Familie, Eltern waren beide promoviert
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Abitur, Lehrerausbildung. – Tätigkeiten als Lehrerin, Radioprogrammmacherin
  • Fluchtgrund: rassistisch verfolgt
  • Flucht legal/illegal: unbekannt
  • Fluchtweg: 1939 Palästina
  • Exilland, -orte: Tel Aviv, Wilhelma, Petach-Tikwa, Kibbuz Jechiam, Jerusalem, Givat-Sharet (Palästina/ Israel)
  • Rückkehr: nein
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen:
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: keine

Palästina, die hebräische Sprache und mein Lehrer M. Blich; Gedichte  Es ist wieder das Land  und  Mit letztem Schiff

  • Textsorte, Dokument: Kurzgeschichte, Gedichte
  • übermittelt von der Autorin
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte)
  • Typoskripte (Computer)
  • Entstehungszeit: Kurzgeschichte übermittelt 2000, Gedichte Es ist wieder das Land im Oktober 1999, Mit letztem Schiff im Oktober 2002
  • Exilsituation: Flüchtlingskind in Palästina
  • AdressatInnen: Publikation von Autorin intendiert
  • Sprache: Deutsch


Margaret Bartfeld-Feller

Geboren in Czernowitz, 21. 3. 1923

  • Geographische Herkunft: Bukowina
  • Soziale und religiöse Herkunft: bürgerliche jüdische Familie
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Tätigkeit als Musiklehrerin in einem Tomsker Kinderheim
  • Fluchtgrund, Tätigkeit im Widerstand, Emigration: Deportation nach Sibirien 1941, Emigration nach Israel 1990
  • Emigration: legal
  • Emigration: von Tomsk nach Israel
  • Exilländer, -orte: Tomsk (Sowjetunion), Tel Aviv (Israel)
  • Rückkehr: nein
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen:
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: keine

Am offenen Fenster

  • Textsorte, Dokument: lebensgeschichtliche Aufzeichnung
  • übermittelt von der Autorin
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (Informationen/Kontakt)
  • Typoskript (Computer), 1 Seite
  • Entstehungszeit: 2000er Jahre
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Publikation von Autorin intendiert
  • Sprache: Deutsch


Fritz Beer

Geboren in Brno, 25. 8. 1911; gestorben in London (Großbritannien), 2. 9. 2006

  • Geographische Herkunft: Mähren
  • Soziale und religiöse Herkunft: jüdische Familie, Bildungsbürgertum
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Gymnasium Brno. – Tätigkeit als Journalist
  • Fluchtgrund: rassistisch und politisch verfolgt (KP-Mitglied bis zum Deutsch-Sowjetischen Nichtangriffspakt)
  • Flucht: vermutlich illegal
  • Fluchtweg: im März 1939 Polen, Großbritannien, 1940–1944 tschechische Auslandsarmee, Einsätze in Frankreich und Großbritannien (Küstenverteidigung)
  • Exilländer, -orte: London (Großbritannien)
  • Rückkehr: nein
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen: 1948 Reportagereise in Deutschland mit Berthold Viertel
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: keine

Ein VersicherungsprüferHenrys Begräbnis

  • Textsorte, Dokument: Kurzgeschichten
  • übermittelt vom Autor
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (Informationen/Kontakt)
  • Typoskripte (Schreibmaschine), 4 bzw. 6 Seiten
  • Entstehungszeit: vermutlich 1990er Jahre
  • Exilsituationen: Erfahrung mit Unverständnis für ein Exilschicksal
  • AdressatInnen: Publikation vom Autor intendiert
  • Sprache: Deutsch

Siglinde Bolbecher, Konstantin Kaiser (Hgg.), Lexikon der Österreichischen Exilliteratur (Wien 2000).


Bridget Bogard, geborene Angel

Geboren in Wien, 24. 8. 1923

  • Geographische Herkunft: Wien
  • Soziale und religiöse Herkunft: jüdische Familie, Vater ehemaliger Offizier, Journalist und Schriftsteller Ernst Angel, Eltern getrennt, prekäres Aufwachsen mit der Mutter in Wien und Salzburg, oftmaliger Wohnortwechsel
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Gymnasium in Österreich, Internat in England. – Verschiedene Jobs in den USA
  • Fluchtgrund: rassistisch verfolgt
  • Flucht: legal (24h-Transitvisum für Paris, Visum für Uruguay mit Hilfe eines Onkels in Paris)
  • Fluchtweg: Paris, Juli 1939 nach Großbritannien
  • Exilländer, -orte: Bournemouth, Cambridge (Großbritannien), ab 1945 New York
  • Rückkehr: nein
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen: Vater Ernst Angel
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: keine

Von Wien nach New York. Lebenserinnerungen

  • Textsorte, Dokument: Memoiren
  • 2003 von Hans Jörgen Gerlach an das Archiv übermittelt
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte)
  • Typoskript (Computer), 192 Seiten
  • Entstehungszeit: Anfang der 2000er Jahre
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Publikation von Autorin intendiert
  • Sprache: Deutsch, Übersetzung aus dem Englischen von Mechthild Albers

 

Friedrich (Fred) Bondi

Geboren in Wien, 8. 5. 1923; gestorben in Wien, 10. 1. 2017

  • Geographische Herkunft: Wien
  • Soziale und religiöse Herkunft: großbürgerliche assimilierte jüdische Familie
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Gymnasium in Wien, High School in New York, Heavily College Cornell (Ingenieursschule). – Marinesoldat, Einsatz im Pazifik auf der USS New Jersey, Offizier der Reserve, 1951 im Koreakrieg nach Frankreich geschickt, blieb dort und arbeitete für eine französische Stahlfirma, viele Auslandseinsätze
  • Fluchtgrund: rassistisch verfolgt
  • Flucht: legal (Auswanderungsantrag bewilligt)
  • Fluchtweg: September 1938 Zug nach Belgien, Schiff nach England, im Oktober 1938 per Schiff nach New York (USA)
  • Exilländer, -orte: New York
  • Rückkehr: 2008 aus Paris nach Wien
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen:
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: keine

Gedanken über Österreich

  • Textsorte, Dokument: lebensgeschichtliche Aufzeichnung
  • 2011 von Flavia Knoflach an das Archiv übermittelt
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (Informationen/Kontakt)
  • Typoskript (Schreibmaschine) in Kopie, 8 Seiten
  • Entstehungszeit: 2011 von ihm an seine Verwandte geschickt
  • Fluchtsituation: ein Schaffner sorgt bei mitfahrenden Nationalsozialisten für ungestörte Zugfahrt
  • AdressatInnen: Flavia Knoflach; Publikation vom Autor intendiert
  • Sprache: Deutsch


Gottfried Brenner: Gedichte Haifa, Jahreszeiten, Neu-Einwanderer

  • Geboren in Czernowitz, 23. 9. 1913; gestorben in Haifa, 7. 9. 1998
  • Geographische Herkunft: Bukowina
  • Soziale und religiöse Herkunft: jüdische bürgerliche Familie, Vater promoviert
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Lyzeum Czernowitz, Studium der Elektrotechnik in Prag. – journalistische Tätigkeit, Elektroingenieur
  • Emigration: politisch motiviert
  • Emigration: 1982 legal (Auswanderungsantrag bewilligt)
  • Fluchtweg/Emigration: 1941–1945 Ghetto Czernowitz, 1945 Emigration nach Rumänien
  • Exilländer, -orte: Boldeşti (Rumänien), ab 1982 Haifa (Israel)
  • Rückkehr: nein
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen:
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: Gespräch mit Gott (Übersetzung; Autorin: Vera Hacken), Nr. 27/1–2 (2010), S. 15

Haifa, Jahreszeiten, Neu-Einwanderer

  • Textsorte, Dokument: Gedichte
  • übermittelt von der Witwe des Autors, Hedwig Brenner
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (Informationen/Kontakt)
  • Typoskripte (Computer), jeweils 1 Seite
  • Entstehungszeit: 1985, 1995
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Publikation vom Autor intendiert
  • Sprache: Deutsch

Siglinde Bolbecher, Konstantin Kaiser (Hgg.), Lexikon der Österreichischen Exilliteratur (Wien 2000).


Hedwig Brenner, geborene Langhaus

Geboren in Czernowitz, 27. 9. 1918; gestorben in Haifa, 23. 1. 2017

  • Geographische Herkunft: Bukowina
  • Soziale und religiöse Herkunft: jüdische bürgerliche Familie, Vater Rechtsanwalt
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Lyzeum, erzwungener Studienabbruch 1938, Krankenpflegeschule. – Tätigkeit als Physiotherapeutin
  • Emigration: politisch motiviert
  • Emigration: 1982 legal (Auswanderungsantrag bewilligt)
  • Fluchtweg/Emigration: 1941–1945 Ghetto Czernowitz, 1945 Emigration nach Rumänien
  • Exilländer, -orte: Boldeşti (Rumänien), ab 1982 Haifa (Israel)
  • Rückkehr: nein
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen:
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: Vier Gedichte, Nr. 24/4 (2007), S. 15 f.; zwei Gedichte 34/1–2 (2017), S. 42

Merkas KlittahRueckrufDie Israelis

  • Textsorte, Dokument: Kurzgeschichte; Gedichte
  • übermittelt von der Autorin
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (Informationen/Kontakt)
  • Typoskripte (Computer), Kurzgeschichte 2 Seiten, Gedichte jeweils 1 Seite
  • Entstehungszeit: 2002
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Publikation von Autorin intendiert
  • Sprache: Deutsch

Siglinde Bolbecher, Konstantin Kaiser (Hgg.), Lexikon der Österreichischen Exilliteratur (Wien 2000).

 

Fritz Brügel

Geboren in Wien, 13. 2. 1897; gestorben in London (Großbritannien), 4. 7. 1955

  • Geographische Herkunft: in Prag aufgewachsen
  • Soziale und religiöse Herkunft: jüdische Familie, Vater sozialdemokratischer Publizist
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Studium der Geschichte. – Leiter der Bibliothek der Arbeiterkammer in Wien, Publizist, nach dem Krieg für die Tschechoslowakei als Diplomat tätig
  • Fluchtgrund: rassistisch und politisch verfolgt (Sozialdemokrat, Kommunist)
  • Flucht: 1934 illegal
  • Fluchtweg: 1934 in die Tschechoslowakei, 1939 nach Frankreich, 1941 nach Großbritannien
  • Exilländer, -orte: Prag (Tschechoslowakei), Paris, Le Lavandou (Frankreich), London (Großbritannien)
  • Rückkehr: 1945 nach Prag, 1950 wieder nach London
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen: KommunistInnen
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: Februarballade/Flüsterlied, Nr. 31/2–3 (2014), S. 65; Revolutionäre. Die Jakobiner in Österreich, Nr. 33/4 (2016), S. 33 f.

Briefe aus dem Londoner Exil, 1939–1951

  • Textsorte, Dokument: Briefe handschriftlich und maschinschriftlich in Kopie, 13 Blätter
  • Übernahme des Archivs von Herbert Exenberger
  • Aufbewahrungsort: Herbert Exenberger-Archiv
  • Entstehungszeit: 1939, 1941, 1945, 1949, 1951
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Robert Neumann
  • Sprache: Deutsch

Siglinde Bolbecher, Konstantin Kaiser (Hgg.), Lexikon der Österreichischen Exilliteratur (Wien 2000).


Heinz Carwin, eigentlich Heinrich Karpeles

Geboren in Wien, 14. 11. 1920; gestorben in Berlin, 30. 3. 2004

  • Geographische Herkunft: Wien
  • Soziale und religiöse Herkunft: jüdische Familie, Vater in Textilbranche, nach seinem Tod sozialer Abstieg der Familie
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Chemiker, Journalist, in der Privatwirtschaft tätig
  • Fluchtgrund: rassistisch verfolgt
  • Flucht legal/illegal: unbekannt
  • Fluchtweg: im August 1938 nach London (Großbritannien), im Lager Sutton Coldfield, Hampstead interniert
  • Rückkehr: 1945 in der britischen Armee als Übersetzer in Deutschland, 1949–52 Wien, Chefredakteur der Tageszeitung Kurier, ab 1952 Berlin
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen:
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: keine

Ein curriculum Vitae

  • Textsorte, Dokument: lebensgeschichtliche Aufzeichnung
  • vom Autor eingesandt
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (Informationen/Kontakt)
  • Typoskript (Schreibmaschine), 5 Seiten
  • Entstehungszeit: vermutlich 1990er Jahre
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Publikation vom Autor intendiert
  • Sprache: Deutsch

Pücher

  • Textsorte, Dokument: lebensgeschichtliche Aufzeichnung
  • vom Autor an das Archiv geschickt
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (Informationen/Kontakt)
  • Typoskript (Schreibmaschine), 4 Seiten
  • Entstehungszeit: vermutlich 1990er Jahre
  • Fluchtsituation: Scheinehe von Mutter und Tante
  • AdressatInnen: Publikation vom Autor intendiert
  • Sprache: Deutsch

Siglinde Bolbecher, Konstantin Kaiser (Hgg.), Lexikon der österreichischen Exilliteratur (Wien 2000)

 

Jolan Dehner, geborene Freistadtl

Geboren in Wien 20. 9. 1923; gestorben in Wien, 9. 10. 2003

  • Geographische Herkunft: Wien
  • Soziale und religiöse Herkunft: großbürgerliche jüdische Familie
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Gymnasium in Wien
  • Fluchtgrund: rassistisch verfolgt
  • Flucht: vermutlich legal
  • Fluchtweg: Flug nach Zürich (Schweiz), Flug nach Croydon (Großbritannien)
  • Exilländer, -orte: Großbritannien: Frinton-on-Sea Internat Warden Court in Cuckfield (Sussex), Putney (London), Bracknell (Berkshire)
  • Rückkehr: ja
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen:
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: keine

Zieh dir warme Hosen an

  • Textsorte, Dokument: Memoiren
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (Informationen/Kontakt)
  • gebundenes Typoskript (Schreibmaschine), 73 Seiten
  • Entstehungszeit: im Ruhestand entstanden, vermutlich nach 1983
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Familienmitglieder und Verwandte
  • Sprache: Deutsch


Walter Fischer

Geboren 1915

  • Geographische Herkunft: Wien
  • Soziale und religiöse Herkunft: unbekannt
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Installateur
  • Fluchtgrund: politisch verfolgt (Sozialdemokrat)
  • Flucht: vermutlich illegal
  • Fluchtweg: keine nähere Information
  • Exilländer, -orte: Schweiz, ab 1945 Frankreich
  • Rückkehr: vermutlich nein
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen: SozialdemokratInnen
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: keine

Dokumente (in Kopien); Briefe

  • Textsorte, Dokument: u. a. Zeugnisse, Heimatschein, Briefe an Herbert Exenberger
  • Übernahme des Archivs von Herbert Exenberger
  • Aufbewahrungsort: Herbert Exenberger-Archiv (Bestand Anton Pariser)
  • 15 handschriftliche Briefe; Berichte und Dokumente in Kopie
  • Entstehungszeit: 1994–2002
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Herbert Exenberger
  • Sprache: Deutsch


Peter Freund

Geboren in Wien, 28. 6. 1927; gestorben in Nauheim (Deutschland), 16. 01. 2008

  • Geographische Herkunft: Wien
  • Soziale und religiöse Herkunft: assimiliertes Wiener Bürgertum
  • Ausbildung(en), Beruf(e): in Südamerika zum Bauschlosser und Elektroschweißer ausgebildet, 1965 Abschluss des Maschinenbaustudiums in Darmstadt. – Rohrleitungsingenieur in Spanien, Lateinamerika, Saudi-Arabien
  • Fluchtgrund: rassistisch verfolgt
  • Flucht: legal
  • Fluchtweg: 1939 nach Paraguay
  • Exilländer, -orte: Colonia Independencia (Paraguay), ab 1949 Montevideo (Uruguay)
  • Rückkehr: 1957 nach Deutschland
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen:
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: keine

Erinnerungen

  • Textsorte, Dokument: Memoiren
  • Frühjahr 2019 über Vermittlung von Katrin Sippel durch den Neffen des Autors an das Archiv
  • Aufbewahrungsort: Digitales Archiv der TKG
  • Digitale word-Datei, 204 Seiten
  • Entstehungszeit: abgeschlossen zu Weihnachten 2005
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Familienmitglieder und Verwandte
  • Sprache: Deutsch


Josef Friedler

Geboren in Wien, 20. 9. 1911; gestorben in Wien, 28. 5. 1983

  • Geographische Herkunft: Wien
  • Soziale und religiöse Herkunft: kleinbürgerliche jüdische Familie
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Matura, Medizinstudium, Weiterführung des Studiums verboten nach Verurteilung wegen politischer Betätigung. – Nach dem Krieg als Arzt tätig
  • Fluchtgrund: rassistisch und politisch verfolgt (Kommunist)
  • Flucht: illegal, gefälschter Pass
  • Fluchtweg: 1938 Italien, Frankreich, inhaftiert, Hilfsdienst für die französische Armee, interniert im Lager Les Milles (September 1942), ab 1942 in Lyon unter dem falschem Namen Georg Ziem, ab 1943 Widerstandstätigkeit als Dolmetscher für die Deutsche Wehrmacht. 1944 bis August 1945 tätig für die Forces Françaises de l'Intérieur (FFI) in diversen Krankenhäusern
  • Exilländer, -orte: Frankreich: Paris, Rouen, Martigny-Les-Bains, Neufchâteau, unbekannter Ort bei Le Mans, Lyon, Bron, Les Milles, Villemantzy, La Valbonne
  • Rückkehr: Oktober 1945
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen: KPÖ, Résistance, FFI
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: kommentierter Text erscheint in der Zwischenwelt 36/3 (2019)

In Frankreich für Österreich

  • Textsorte, Dokument: lebensgeschichtliche Aufzeichnung
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte, Box „Exil Frankreich“)
  • Typoskript (Schreibmaschine), 42 Seiten, im Mai 2019 zusätzliche 40 Seiten Typoskript (Schreibmaschine) eingescannt, vom Sohn des Autors per mail zugesandt
  • Entstehungszeit: 1980er Jahre
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: vermutlich Publikation vom Autor intendiert
  • Sprache: Deutsch


Hans Friedmann

Geboren in Wien, 5. 2. 1914; gestorben in Västerås (Schweden), 29. 6. 2006

  • Geographische Herkunft: Wien
  • Soziale und religiöse Herkunft: jüdische Familie „zwischen klein- und großbürgerlich“
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Matura, Chemiestudium, erzwungener Abbruch des Studiums (1956 Abschluss nachgeholt). – In Kolumbien Mittelschullehrer und Chemiker, in Schweden und Österreich Chemiker
  • Fluchtgrund: rassistisch und politisch verfolgt (Kommunist)
  • Flucht: legal (Visum für Kolumbien)
  • Fluchtweg: Im April 1938 über die Niederlande nach Kolumbien
  • Exilländer, -orte: Bogotá, Tumaco, La Siberia (Kolumbien), ab 1947 Sundbyberg, Köping (Schweden)
  • Rückkehr: 1953
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen: KPÖ
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: keine

Erinnerungen …

  • Textsorte, Dokument: Memoiren
  • übermittelt vom Autor
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (Informationen/Kontakt)
  • gebundenes Typoskript (Computer), 129 Seiten mit Anhang
  • Entstehungszeit: zwischen Mitte und Ende der 1990er Jahre
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Familienmitglieder und Verwandte
  • Sprache: Deutsch


Alfred Frisch, Pseudonym Alfred Falster

Geboren in Wien, 8. 8. 1910; gestorben in Wien, 27. 10. 1991

  • Geographische Herkunft: Wien
  • Soziale und religiöse Herkunft: jüdische sozialdemokratische Familie, bürgerliches Milieu, Vater Rechtsanwalt
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Gymnasium, Studium der Rechtswissenschaften Universität Wien, Abschluss 1933, Rechtsanwaltsanwärter
  • Fluchtgrund: rassistisch und politisch verfolgt (Sozialdemokrat)
  • Flucht legal/illegal: unbekannt (Visum für Frankreich, vorher Verhaftungsversuch durch Gestapo)
  • Fluchtweg: 1939 nach Paris, bis Mai 1940 Arbeit in Strumpffabrik, im Juni 1940 Hilfsdienst für die französische Armee, Tours, Lyon, Résistance-Mitglied unter dem Namen Alfred Falster, 1942 in die Schweiz, interniert
  • Exilländer, -orte: Frankreich: Paris, Montdidier, Moreuil, Tours, Lyon; Genf (Schweiz)
  • Rückkehr: Herbst 45
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen: Revolutionäre Sozialisten, Philipp Rieger und dessen spätere Frau Margot, verschiedene Rechtsanwälte in Wien, Résistance
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: Gedichte Die alten Männer; Korczak: Sein Bild 1927; An den Ufern der Loire. 10. Juni 1940, Nr. 9/1 (1992), S. 10; Geboren in Lemberg; Das österreichische Gesicht, Nr. 9/4 (1992), S. 12; kommentierter Text Unbetiteltes Typoskript erscheint in der Zwischenwelt 36/3 (2019).

Unbetiteltes Typoskript

  • Textsorte, Dokument: lebensgeschichtliche Aufzeichnung, literarisiert
  • von Rechtsnachfolgerin Vera Oertl (Witwe) im Rahmen eines Publikationsvorhabens übergeben
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte, Alfred Frisch Box 2)
  • Typoskript (Schreibmaschine), 7 Seiten
  • Entstehungszeit: vermutlich 1970er Jahre
  • Fluchtsituationen: Empfehlung bei französischer Botschaft, Vermeidung der Verhaftung durch Geistesgegenwart
  • AdressatInnen: Publikation vom Autor intendiert
  • Sprache: Deutsch

Die anderen mehr als 100 Tage Frankreichs und die Blindschleiche

  • Textsorte, Dokument: lebensgeschichtliche Aufzeichnung, literarisiert
  • von Rechtsnachfolgerin Vera Oertl (Witwe) im Rahmen eines Publikationsvorhabens übergeben
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte, Alfred Frisch Box 2)
  • Typoskript (Schreibmaschine) in Kopie, 50 Seiten
  • Entstehungszeit: vermutlich 1970er Jahre
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Publikation intendiert
  • Sprache: Deutsch

Siglinde Bolbecher, Konstantin Kaiser (Hgg.), Lexikon der Österreichischen Exilliteratur (Wien 2000).


Otto Harpner

Geboren in Wien, 1900; gestorben in England, 1959

  • Geographische Herkunft: Wien
  • Soziale und religiöse Herkunft: bürgerliche jüdische Familie, Vater war Rechtsanwalt
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Studium der Rechtswissenschaften in Wien. – Rechtsanwalt
  • Fluchtgrund: rassistisch verfolgt
  • Flucht: legal; zur Zeit der Annexion Österreichs im März 1938 hielt sich Otto Harpner anlässlich des Begräbnisses seines Bruders in Großbritannien auf und kehrte nicht nach Österreich zurück Fluchtweg: Großbritannien
  • Exilländer, -orte: London (Großbritannien)
  • Rückkehr: nein
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen:
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: erste Seite von Otto Harpners Internierungstagebuch, Nr. 27/4 (2010), S. 15; Tagebuch der Internierung, Nr. 27/4 (2010), S. 18–20; Brief an R. Bienenfeld, Cambridge, November 1942, Nr. 34/1–2 (2017), S. 71–75; Brief an E. Hunna, 25. Oktober 1945, Nr. 34/1–2 (2017), S. 75–78.

Exilkorrespondenz, Tagebuch (Siehe Projekt „Otto Harpner Papers =>“)

  • Textsorte, Dokument: handschriftliche und maschinschriftliche Briefe, handschriftliches Tagebuch
  • von Sohn Stefan Harpner sukzessive zwischen 2011 und 2015 übergeben
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (Otto Harpner Papers)
  • Manuskripte, Typoskripte (Schreibmaschine)
  • Entstehungszeit: 1938–1945
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Briefe: Diverse; Tagebuch: Private Aufzeichnungen
  • Sprache: Deutsch


Carry Hauser

Geboren in Wien, 16. 2. 1895; gestorben in Wien, 28. 10. 1985

  • Geographische Herkunft: Wien
  • Soziale und religiöse Herkunft: Bildungsbürgertum
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Studium der Rechtswissenschaften; Maler
  • Emigrationsgrund: Berufs- und Ausstellungsverbot im Deutschen Reich
  • Flucht legal/illegal: unbekannt
  • Fluchtweg: 1939 in die Schweiz
  • Exilländer, -orte: Zürich (Schweiz)
  • Rückkehr: 1947
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen:
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: Aus den Notizen eines Flüchtlings in der Schweiz. Aus dem Nachlass, 14/1 (1997), S. 7–10; Irrende Menschen (Zeichnung), Nr. 14/1 (1997), S. 9; Zeichnung, Nr. 14/1 (1997), S. 10; Die beiden Schwestern (Ölbild), Nr. 14/3 (1997), S. 47; Cover der von Erwin Chvojka hg. Kramer-Anthologie „Einer bezeugt es...“, Nr. 20/4 (2003), S. 29 und Nr. 28/1–2 (2011), S. VII; Zwischen gestern und morgen. Epilog, Nr. 32/2–3 (2015), S. 20 f.; Kleines Buschbild (Öl/Platte), datiert 1974, Nr. 35/1–2 (2018), S. 1; Selbstporträt, 1941 (Bleistift/Papier), Nr. 35/1–2 (2018), S. 30; Trude Herzog-Hauser, 1923 (Kohle/Papier), Nr. 35/1–2 (2018), S. 30; Schauender, 1922 (Holzschnitt/ Papier), Nr. 35/1–2 (2018), S. 31; Emigration, um 1946 (Bleistift/Papier). Nr. 35/1–2 (2018), S. 31; Beim Lesen, um 1949 (Tusche/Papier), Nr. 35/1–2 (2018), S. 32;     Zwischenstation, um 1949 (Bleistift/Papier), Nr. 35/1–2 (2018), S. 32; Gefangener, 1936 (Bleistift/Papier), Nr. 35/1–2 (2018), S. 33; Traum in der Trattoria, 1982 (Kugelschreiber/Papier), Nr. 35/1–2 (2018), S. 33.

Zwischen Gestern und Morgen

  • Textsorte, Dokument: Roman
  • vermutlich Anfang/Mitte der 1990er Jahre von Adolf Opel übergeben
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte)
  • Typoskript (Schreibmaschine) in Kopie, 291 Seiten
  • Entstehungszeit: 1943
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Publikation vom Autor intendiert
  • Sprache: Deutsch

Impressionen aus der Schweiz

  • Textsorte, Dokument: Manuskript für einen Vortrag
  • vermutlich Anfang/Mitte der 1990er Jahre von Adolf Opel übergeben
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte)
  • Typoskript (Schreibmaschine) in Kopie, 7 Seiten
  • Entstehungszeit: 13. Juni 1947
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Publikation vom Autor intendiert
  • Sprache: Deutsch

Die Jahre 1942 bis 1947 „in wenigen Worten“ (1942, 1943, 1944, 1946, 1947)

  • Textsorte, Dokument: Tagebucheinträge
  • vermutlich Anfang/Mitte der 1990er Jahre von Adolf Opel übergeben
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte)
  • Typoskript (Schreibmaschine) in Kopie, 16 Blätter
  • Entstehungszeit: 1942 bis 1947
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Publikation vom Autor intendiert
  • Sprache: Deutsch

Nach acht Jahren

  • Textsorte, Dokument: lebensgeschichtliche Aufzeichnung
  • vermutlich Anfang/Mitte der 1990er Jahre von Adolf Opel übergeben
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte)
  • Typoskript (Schreibmaschine) in Kopie, 5 Seiten
  • Entstehungszeit: 16. Juni 1947
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Publikation vom Autor intendiert
  • Sprache: Deutsch

Siglinde Bolbecher, Konstantin Kaiser (Hgg.), Lexikon der österreichischen Exilliteratur (Wien 2000).


Karl-Hans Heinz

Geboren in Wien, 27. 6. 1907; gestorben in Wien, 15. 4. 1995

  • Geographische Herkunft: Wien
  • Soziale und religiöse Herkunft: sozialdemokratische Arbeiterfamilie
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Hochschule für Welthandel. – Tätig als Musiker
  • Widerstandstätigkeit als Kommunist
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen: Widerstandsgruppe um Ludwig Genner
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: keine

Glut unter der Asche

  • Textsorte, Dokument: Roman
  • zwischen 1984 und 1991 vom Autor übergeben
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte, Karl-Hans Heinz Box 1)
  • Typoskript (Schreibmaschine), 367 Seiten
  • Entstehungszeit: 1991
  • AdressatInnen: Publikation vom Autor intendiert
  • Sprache: Deutsch

Die Freiheitskämpfer 1934

  • Textsorte, Dokument: Szenar für ein „Februardrama“
  • zwischen 1984 und 1991 vom Autor übergeben
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte, Karl-Hans Heinz Box 2)
  • Typoskript (Schreibmaschine), 8 Seiten
  • Entstehungszeit: undatiert
  • AdressatInnen: Publikation vom Autor intendiert
  • Sprache: Deutsch

Als das Gas ausfiel

  • Textsorte, Dokument: Kurzgeschichte, in zwei Versionen
  • zwischen 1984 und 1991 vom Autor übergeben
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte, Karl-Hans Heinz Box 3)
  • Typoskript (Schreibmaschine), 4 Seiten
  • Entstehungszeit: undatiert
  • AdressatInnen: Publikation vom Autor intendiert
  • Sprache: Deutsch

Siglinde Bolbecher, Konstantin Kaiser (Hgg.), Lexikon der Österreichischen Exilliteratur (Wien 2000).


Gerda Hoffer, geborene Pollatschek

Geboren in Wien, 3. 2. 1921; gestorben in Jerusalem (Israel), 20. 3. 2012

  • Geographische Herkunft: Wien
  • Soziale und religiöse Herkunft: bürgerliche jüdische Familie
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Gelegenheitsarbeiten in Großbritannien, Studium in den 1960er Jahren. – Lehrerin in Großbritannien
  • Fluchtgrund: rassistisch und politisch verfolgt (Kommunistin)
  • Flucht: vermutlich legal, Familie hatte Visa für Shanghai
  • Fluchtweg: 1938 nach Prag (Tschechoslowakei), 1939 nach London (Großbritannien)
  • Exilländer, -orte: 1938 Prag, 1939 London, ab 1978 Jerusalem (Israel)
  • Rückkehr: nein
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen:
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: Zum hundertsten Geburtstag von Stefan Pollatschek 1890–1942, Nr. 7/2 (1990), S. 1 f.; Kleider machen Leute, Nr. 8/1 (1991), S. 19 f.; Exil. Statement zur Podiumsdiskussion der Eröffnungsveranstaltung des Symposiums "Frauen im Exil" zum Thema "Antifeminismus – Antisemitismus und die Literatur", Nr. 12/4 (1995), S. 16; Zwischenspiel in Prag, 31/2–3 (2014), S. 51 f.

Korrespondenz

  • Textsorte, Dokument: Korrespondenz von Gerda Hoffer mit der TKG
  • von der Autorin an die TKG gesandt
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (Informationen/Kontakt)
  • Manuskripte (Kugelschreiber), Typoskripte (Schreibmaschine)
  • Entstehungszeit: 1991–2003
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Theodor-Kramer-Gesellschaft
  • Sprache: Deutsch

Fotoalbum

  • Textsorte, Dokument: Album
  • Von Evelyn Adunka übergeben
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte, Gerda Hoffer Box 2)
  • Entstehungszeit: Fotos und Dokumentation von Mitte 1930er bis Anfang 1940er Jahre
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en): Fotos aus Prag und Oxford
  • AdressatInnen: Familie
  • Sprache: Deutsch

Extracts from letters

  • Textsorte, Dokument: Auszüge aus im Exil geschriebenen und erhaltenen Briefen
  • von Evelyn Adunka übergeben
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte, Gerda Hoffer Box 2)
  • Typoskript (Computer), 19 Seiten
  • Entstehungszeit: undatiert; erwähnte Briefe sind aus den Jahren 1939 bis 1941
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Verschiedene, unter anderem Gerda Hoffer selbst
  • Sprache: Englisch


Otto Janowitz

Geboren in Podebrady (Mittelböhmen), 22. 7. 1888; gestorben in New York (USA), Sommer 1965

  • Geographische Herkunft: Mittelböhmen
  • Soziale und religiöse Herkunft: jüdische Familie
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Klavierstudium in Prag (u. a. bei Alexander Zemlinsky), Wien, auch Politikwissenschaften in Wien. – Tätig als Stimmcoach, Lehrer, Klavierbegleiter, Komponist, Schriftsteller, Vortragender, Dirigent
  • Fluchtgrund: rassistisch verfolgt
  • Flucht legal/illegal: unbekannt
  • Fluchtweg: 1938 in die USA
  • Exilländer, -orte: New York (USA)
  • Rückkehr: nein
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen: Dr. Stefan Pollatschek, viele andere werden erwähnt: Berthold Viertel, Richard Rosenheim, Theo Feldmann, Franz Werfel, Jolanthe Garda, Bruno Walter
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: keine

Briefe aus dem Exil

  • Textsorte, Dokument: zwei maschinschriftliche Briefe
  • im Oktober 2003 von Gerda Hoffer übersandt
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (Informationen/Kontakt, Mappe Gerda Hoffer)
  • Typoskript (Schreibmaschine) in Kopie
  • Entstehungszeit: Dezember 1941, Juli 1942
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • Adressat: Dr. Stefan Pollatschek
  • Sprache: Deutsch


Leo Katz

Geboren in Sereth (Bukowina), 22. 1. 1892; gestorben in Wien, 9. 8. 1954

  • Geographische Herkunft: Bukowina
  • Soziale und religiöse Herkunft: jüdische Familie, Vater war Holzhändler, Sohn sollte Rabbiner werden
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Studium der Geschichte. – Tätigkeit als Journalist
  • Fluchtgrund: rassistisch und politisch verfolgt (Kommunist)
  • Flucht legal/illegal: unbekannt
  • Fluchtweg: 1933 nach Frankreich, 1938 in die USA
  • Exilländer, -orte: Paris (Frankreich), New York (USA), ab 1940 Mexiko-Stadt (Mexiko)
  • Rückkehr: 1949
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: Zitate aus Katz' unveröffentlichtem historischen Essay „Kirche, Moschee und Synagoge“, Nr. 13/2 (1996), S. 26; Und alle werden einen Bund schließen … Zum Symbol des jüdischen Neujahrstages, Nr. 14/3 (1997), S. 35; Der Sprung von der Serethbrücke, Nr. 17/2 (2000), S. 54–57: kommentierter Text Zwischen Paris und Wien erscheint in einer der nächsten Ausgaben der Zwischenwelt.

Zwischen Paris und Wien. Eine Erinnerung an die Februartage 1934

  • Textsorte, Dokument: lebensgeschichtliche Aufzeichnung
  • von Sohn Friedrich Katz übergeben
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte, Leo Katz Box 3)
  • Typoskript (Schreibmaschine) in Kopie, 6 Seiten
  • Entstehungszeit: 1954
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Publikation vom Autor intendiert
  • Sprache: Deutsch

Siglinde Bolbecher, Konstantin Kaiser (Hgg.), Lexikon der Österreichischen Exilliteratur (Wien 2000); Andreas B. Kilcher (Ed.), Lexikon der deutsch-jüdischen Literatur (Stuttgart 2000).


Lili Körber

Geboren in Moskau, 25. 2. 1897; gestorben in New York, 11. 10. 1982

  • Geographische Herkunft: aufgewachsen in Moskau
  • Soziale und religiöse Herkunft: jüdische Familie, Vater Exportkaufmann
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Matura in Bern, Studium der Literaturwissenschaften in Wien und Frankfurt. – Schriftstellerin, Journalistin, in USA auch Fabriksarbeiterin und Krankenschwester
  • Fluchtgrund: rassistisch und politisch verfolgt (Sozialdemokratin)
  • Flucht legal/illegal: unbekannt
  • Fluchtweg: 1938 nach Frankreich, 1941 in die USA
  • Exilländer, -orte: Paris, Lyon (Frankreich), New York (USA)
  • Rückkehr: nein
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen:
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: Gedichte, Nr. 30/3–4 (2013), S. 18 f.

Briefe aus dem Exil

  • Textsorte, Dokument: Briefe
  • Übernahme des Archivs von Herbert Exenberger
  • Aufbewahrungsort: Herbert Exenberger-Archiv
  • Briefe maschinschriftlich, 1 im Original, 6 in Kopie
  • Entstehungszeit: 1948–1979
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: diverse KorrespondenzpartnerInnen
  • Sprache: Deutsch

Siglinde Bolbecher, Konstantin Kaiser (Hgg.), Lexikon der Österreichischen Exilliteratur (Wien 2000).


Sophie Leifhelm

Geboren in Graz, 30. 11. 1890; gestorben in Ravensbrück (Deutschland), März 1945

  • Geographische Herkunft: Graz
  • Soziale und religiöse Herkunft: unbekannt
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Schriftstellerin
  • Tätigkeit im Widerstand
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen: Sozialdemokratie
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: keine

Brief

  • Textsorte, Dokument: Brief
  • Übernahme des Archivs von Herbert Exenberger
  • Aufbewahrungsort: Herbert Exenberger-Archiv, Bestand Hans Leifhelm
  • handschriftlicher Brief in Kopie, 2 Blätter
  • Entstehungszeit: 26. Mai 1943
  • AdressatInnen: Meta Steinitz
  • Sprache: Deutsch


Anton Pariser

Geboren in Wien, 15. 10.1890; gestorben in Paris, 22. 1. 1965

  • Geographische Herkunft: Wien
  • Soziale und religiöse Herkunft: Kleinbürgertum, Vater besaß ein Geschäft für Küchengeräte
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Studium der Rechtswissenschaften. – Vorstandsstellvertreter Länderbank, in der Freizeit Übersetzer und Volksbildner
  • Fluchtgrund: rassistisch und politisch verfolgt (Sozialdemokrat)
  • Flucht: vermutlich legal
  • Fluchtweg: Im Jänner 1939 nach Frankreich
  • Exilländer, -orte: Paris, Internierungslager (Colombes, Meslay du Maine, Les Milles, Gurs), Montauban, 1942–1944 in Lafrançaise versteckt.
  • Rückkehr: nein
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen:
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: kommentierte Gedichte und ein Brief erscheinen voraussichtlich in der Zwischenwelt 36/3 (2019).

Fotos (1 und 2)

  • Textsorte, Dokument: Fotos
  • Übernahme des Archivs von Herbert Exenberger
  • Aufbewahrungsort: Herbert Exenberger-Archiv
  • s/w Photos aufgenommen an der Loire 1953
  • Entstehungszeit: 1953
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: unbekannt

Briefe

  • Textsorte, Dokument: Briefe
  • hand- und maschinschriftlich in Original und Kopie
  • Übernahme des Archivs von Herbert Exenberger
  • Aufbewahrungsort: Herbert Exenberger-Archiv
  • Entstehungszeit: 1943–1963
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Edith Lunet, Erwin Chvojka, Theodor Kramer, Tochter Lene Pariser, Lisbeth Steinitz
  • (Brief an Lisbeth Steinitz)
  • Sprache: Deutsch und Französisch

Gedichte: Emigrantensozilianen und Für Lene

  • Textsorte, Dokument: Gedichte
  • 9 Gedichte, hand- und maschinschriftlich im Original
  • Übernahme des Archivs von Herbert Exenberger
  • Aufbewahrungsort: Herbert Exenberger-Archiv
  • Entstehungszeit: ab 1939
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en): Solidarität im Lager
  • AdressatInnen:
  • Sprache: Deutsch


Valentin Pollak

Geboren in Wien, 1871; gestorben in Oxford (Großbritannien), 1948

  • Geographische Herkunft: Wien
  • Soziale und religiöse Herkunft: unbekannt
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Gymnasialprofessor
  • Fluchtgrund: rassistisch und politisch verfolgt (Sozialdemokrat)
  • Flucht legal/illegal: unbekannt
  • Fluchtweg: August 1939 nach England via Dänemark
  • Exilländer, -orte: Großbritannien, 1940 interniert auf der Isle of Man
  • Rückkehr: nein
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen:
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: keine

Memoiren

  • Textsorte, Dokument: Memoiren
  • im Oktober 2018, von Erich Hackl übergeben, aus dem Nachlass Ilsa Barea-Kulcsar
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte)
  • Typoskript (Schreibmaschine) in Kopie, ca. 300 Seiten
  • Entstehungszeit: verfasst ab 1938
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Im Vorwort schreibt der Autor, er möchte seine Erinnerungen „zumindest für sich selbst und die Kinder“ festhalten
  • Sprache: Deutsch, Übersetzung aus dem Niederländischen von Tochter Ilsa Barea-Kulcsar, teilweise Englisch

Unbetiteltes Typoskript

  • Textsorte, Dokument: lebensgeschichtliche Aufzeichnung
  • im Oktober 2018, von Erich Hackl übergeben, aus dem Nachlass Ilsa Barea-Kulcsar
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte)
  • Typoskript (Schreibmaschine) in Kopie, 25 Seiten
  • Entstehungszeit: undatiert
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en): beschreibt Internierung auf der Isle of Man
  • AdressatInnen: unbekannt
  • Sprache: Englisch


Tamar Radzyner, geborene Fajwlowicz

Geboren in Lodz, 1927; gestorben in Wien, 1991

  • Geographische Herkunft: Polen
  • Soziale und religiöse Herkunft: bürgerliche jüdische Familie
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Redakteurin, Lyrikerin, Texterin für Georg Kreisler, Topsy Küppers, Dorothea Neff, Übersetzerin
  • Ghetto Lodz; Konzentrationslager
  • Emigrationsgrund: Antisemitismus in Polen
  • Fluchtweg: 1959 Wien
  • Exilländer, -orte: Wien
  • Rückkehr: nein
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen:
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: Meine Mutter lebte durch meine Haut ..., Nr. 20/2 (2003), S. 62–64; Zeichnung, Nr. 20/2 (2003), S. 63; Die Osterabende, Nr. 21/3–4 (2004), S. 39–41; Nachts. Gedichte (Übersetzung: J.(A.) Radzyner/K. Kaiser), Nr. 30/2 (2013), S. 20 f.; Gedichte, Nr. 30/2 (2013), S. 22; Zeichnung, Nr. 35/1–2 (2018), S. 5.

unbearbeiteter Nachlass

  • von den Töchtern der Autorin übergeben
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte)
  • unbearbeiteter Nachlass, vor allem Gedichte
  • Entstehungszeit: Ca. ab Ende der 1940er Jahre
  • Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Publikation von Autorin intendiert
  • Sprache: Deutsch


Hans Schauder

  • Geboren in Wien, 22. 11. 1911; gestorben in Edinburgh (Großbritannien), 10. 7. 2001
  • Geographische Herkunft: Wien
  • Soziale und religiöse Herkunft: kleinbürgerliche assimilierte Familie
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Medizinstudium, in Wien abgebrochen, in Basel abgeschlossen. – In Schottland Tätigkeit als Lebensberater und Therapeut
  • Fluchtgrund: rassistisch verfolgt
  • Flucht: vermutlich legal
  • Fluchtweg: Italien Schweiz, Schottland
  • Exilländer, -orte: Basel (Schweiz), Edinburgh (Schottland)
  • Rückkehr: nein
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen:
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: nein

Ich wollte ein Wiener sein

  • Textsorte, Dokument: Memoiren
  • übermittelt von Horst-Werner Franke
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (Informationen/Kontakt),
  • Typoskript (Computer), ca. 70 Seiten
  • Entstehungszeit: vermutlich 1990er Jahre
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Publikation vom Autor intendiert
  • Sprache: Deutsch

 

Robert Schwarz

Geboren in Wien, 6. 5. 1921

  • Geographische Herkunft: Wien
  • Soziale und religiöse Herkunft: jüdische kleinbürgerliche Familie, Eltern Kurzwarenhändler und Hausfrau, lebten in Ottakring
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Gymnasium in Wien, Fabriksarbeiter in Großbritannien, Studium der Geschichte. – Tätigkeit als Historiker an US-Universitäten
  • Fluchtgrund: rassistisch verfolgt
  • Flucht legal/illegal: unbekannt
  • Fluchtweg: 1939 nach England, 1940 in die USA
  • Exilländer, -orte: Atlanta, New York State, Madison, Pittsburgh, Boca Raton, Palm Beach (USA)
  • Rückkehr: nein
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen:
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: Zwei Erzählungen. Heidi Blau (Übersetzung: Siglinde Bolbecher), Der Mann im Sechsundvierziger (Übersetzung: L. Rieder), Nr. 21/2 (2004), S. 18–20.

A Hole in The Ground

  • Textsorte, Dokument: lebensgeschichtliche Aufzeichnung (Episode)
  • übermittelt vom Autor
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (Informationen/Kontakt)
  • Typoskript (Computer), 4 Seiten
  • Entstehungszeit: Anfang der 2000er Jahre
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Publikation vom Autor intendiert
  • Sprache: Englisch


Dorothea Sella, geborene Sperber

  • Geboren in Czernowitz, 1919; gestorben in Jerusalem (Israel), 2010
  • Geographische Herkunft: Czernowitz
  • Soziale und religiöse Herkunft: jüdische Familie
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Studium an der philologischen Fakultät (Philosophie, Philologie und Literaturgeschichte), Ausbildung zur Lehrerin. – Beruf nie ausgeübt
  • Fluchtgrund: 1941 kriegsbedingt, Emigration 1964 politisch bedingt
  • Flucht 1941 illegal, Emigration 1964 legal
  • Fluchtweg: 1941 Flucht in den Kaukasus vor deutschen und rumänischen Truppen, Tbilissi (Sowjetunion), Czernowitz, ab 1948 Auswanderungspläne nach Israel, erst 1964 gestattet
  • Exilländer, -orte: Stawropol, Tbilissi, Jerusalem (Israel)
  • Rückkehr: nein
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen:
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: Auszüge aus Die Welt meiner Kinder, Nr. 19/1 (2002), S. 58 f.

Die Welt meiner Kinder

  • Textsorte, Dokument: Tagebuchauszug, lebensgeschichtliche Aufzeichnung
  • über Vermittlung von Siglinde Bolbecher ans Archiv
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (Informationen/Kontakt)
  • Typoskript (Schreibmaschine), 54 Seiten
  • Entstehungszeit: 2001
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Publikation von Autorin intendiert
  • Sprache: Deutsch


W. Sheridan, ursprünglich Willy Silber

Geboren in Wien, 23. 12. 1910; Todesdatum und -ort unbekannt

  • Geographische Herkunft: Wien
  • Soziale und religiöse Herkunft: kleinbürgerliche jüdische Familie, Mutter geschieden und Alleinerzieherin, später im Kinderheim
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Lift-Boy im Hotel Astoria in Wien, Elektrikerlehrling. – Elektriker in Stanislau und der Tschechoslowakei
  • Fluchtgrund: rassistisch verfolgt
  • Flucht legal/illegal: unbekannt
  • Fluchtweg: 1938 in die Tschechoslowakei, 1939 Polen, Großbritannien, 1940 Kanada, 1942 wieder Großbritannien
  • Exilländer, -orte: Prag, Moravska Ostrava (Tschechoslowakei), Katowice (Polen), London, Manchester, Leeds, Portsmouth, Peterborough, Bradford, Leeds, Lichfield (Großbritannien)
  • Rückkehr: nein
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: keine

Autobiography of a Survivor

  • Textsorte, Dokument: Memoiren
  • im Dezember 2002 von Dr. Robert Rosner übergeben
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (Informationen/Kontakt)
  • Typoskript (Computer), 76 Seiten
  • Entstehungszeit: vermutlich nach 1985
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Publikation von Autor intendiert
  • Sprache: Englisch


Irene Spiegel, geborene Goldin (Golden)

Geboren in Brooklyn (USA), 10. 1. 1910; gestorben in Wien, 15. 1. 2004

  • Geographische Herkunft: aufgewachsen in Connecticut
  • Soziale und religiöse Herkunft: jüdische Familie
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Ausbildung zur Krankenschwester. – Als solche tätig im Spanischen Bürgerkrieg, später für die Résistance in Frankreich, nach Kriegsende für die NGO Unitarian Service Committee, in Wien in Akkumulatoren-Fabrik, danach als Übersetzerin
  • Emigrationsgrund: 1937 freiwillig nach Spanien, um für die Internationalen Brigaden zu arbeiten
  • Emigration: legal
  • Emigrations/Fluchtweg: 1937–1938 in Spanien, 1938–1945 Frankreich, 1946 USA
  • Exilländer, -orte: Spanien: Huete, El Escorial, Teruel, Mataró; Frankreich: Cazaux-Debat, Marseille
  • Rückkehr: zog 1947 zu ihrem Ehemann nach Österreich
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen: KPUSA, Abraham-Lincoln-Brigaden, ehemalige SpanienkämpferInnen, österreichische KommunistInnen in Frankreich, Résistance
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: Die Milchration. Eine Erinnerung an Exil und Widerstand in Frankreich (Übersetzung: A. Reinfrank), Nr. 17/1 (2000), S. 31–34; kommentierter Text „Gegen den Faschismus kämpfen“ erscheint voraussichtlich in der Zwischenwelt 36/3 (2019).

„Gegen den Faschismus kämpfen“. Spanien und Frankreich 1937–1947. Erinnerungen
Textsorte, Dokument: Memoiren

  • 2015 von Erich Hackl übergeben, der den Text von der Autorin erhielt
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (Informationen/Kontakt)
  • Typoskripts (Schreibmaschine) in Kopie, ca. 130 Seiten
  • Entstehungszeit: frühe 1990er Jahre, ca. 1993
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Publikation von Autorin intendiert
  • Sprache: Deutsch, Übersetzung aus dem Englischen von Robert Fallenstein


Gerda Spiegler, geborene Bermann

  • Geboren in Wien, 7. 1. 1925
  • Geographische Herkunft: Wien
  • Soziale und religiöse Herkunft: religiöse jüdische Familie, vermutlich Kleinbürgertum
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Gymnasium in Wien, 1951–55 New School of Social Research, New York. – Tätigkeiten als (Sprach-)Lehrerin, Übersetzerin
  • Fluchtgrund: rassistisch verfolgt
  • Flucht: legal
  • Fluchtweg: 1939 mit Kindertransport nach Palästina
  • Exilländer, -orte: 1939 Tel Aviv (Israel), 1951–1955 New York (USA), danach wieder Israel
  • Rückkehr: nein    
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen:
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: Gibt es ein Zurück nach Wien … in die verzauberte, verlorene Heimat?, Nr. 32/1 (2015), S. 41–44; Zahal. Mein israelisches Militär und ich, Nr. 32/4 (2015), S. 68–70; Mein dritter Pass war grün, Nr. 33/4 (2016), S. 43–45.

Der „Anschluß“ durch Kinderaugen

  • Textsorte, Dokument: lebensgeschichtliche Aufzeichnung
  • übermittelt von der Autorin
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte)
  • Typoskript (Computer), 14 Seiten
  • Entstehungszeit: undatiert
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Publikation von Autorin intendiert
  • Sprache: Deutsch

Erzählung über Jobs in den USA

  • Textsorte, Dokument: lebensgeschichtliche Aufzeichnung
  • im Oktober 2016 von der Autorin an das Archiv übermittelt
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte)
  • Typoskript (Computer), 20 Seiten
  • Entstehungszeit: undatiert
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en): Arbeiten in den USA
  • AdressatInnen: Publikation von Autorin intendiert
  • Sprache: Deutsch

Ein Abschied – und der Schicksalswagen rollt überʼs Meer

  • Textsorte, Dokument: lebensgeschichtliche Aufzeichnung
  • 2014 von der Autorin an das Archiv übermittelt
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte)
  • Typoskript (Schreibmaschine), 7 Seiten
  • Entstehungszeit: undatiert
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Publikation von Autorin intendiert
  • Sprache: Deutsch

Sommer 1968

  • Textsorte, Dokument: lebensgeschichtliche Aufzeichnung
  • 2014 von der Autorin an das Archiv übermittelt
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte)
  • Typoskript (Computer), 3 Seiten
  • Entstehungszeit: undatiert
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Publikation von Autorin intendiert
  • Sprache: Deutsch

Romanfragment

  • Textsorte, Dokument: Romanfragment
  • im August 2016 von der Autorin an das Archiv übermittelt
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte)
  • Typoskript (Computer), 16 Seiten
  • Entstehungszeit: undatiert
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Publikation von Autorin intendiert
  • Sprache: Deutsch

Bericht

  • Textsorte, Dokument: lebensgeschichtliche Aufzeichnung
  • übermittelt von der Autorin
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte)
  • Manuskript (Kugelschreiber), 1 Seite
  • Entstehungszeit: undatiert
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en): Kellnern in den Catskills
  • AdressatInnen: Publikation von Autorin intendiert
  • Sprache: Deutsch

Bericht

  • Textsorte, Dokument: lebensgeschichtliche Aufzeichnung
  • übermittelt von der Autorin
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte)
  • Typoskript (Schreibmaschine), 18 Seiten
  • Entstehungszeit: undatiert
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en): Arbeit in der Chase Manhattan Bank
  • AdressatInnen: Publikation von Autorin intendiert
  • Sprache: Deutsch

Ein kleiner Sabre in New York oder der Schabbat der nicht war

  • Textsorte, Dokument: lebensgeschichtliche Aufzeichnung
  • Dezember 2008 von der Autorin an das Archiv übermittelt
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte)
  • Typoskript (Schreibmaschine), 9 Seiten, 2 Seiten Einleitung
  • Entstehungszeit: undatiert
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Publikation von Autorin intendiert
  • Sprache: Deutsch

Sag beim Abschied leise Servus

  • Textsorte, Dokument: lebensgeschichtliche Aufzeichnung
  • 2002 von der Autorin an das Archiv übermittelt
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte)
  • Typoskript (Computer), 6 Seiten
  • Entstehungszeit: undatiert
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Publikation von Autorin intendiert
  • Sprache: Deutsch

Yom Kippur in Tel Aviv

  • Textsorte, Dokument: möglicherweise Kapitel eines geplanten Romans
  • übermittelt von der Autorin
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte)
  • Typoskript (Computer), 8 Seiten
  • Entstehungszeit: undatiert
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Publikation von Autorin intendiert
  • Sprache: Deutsch

Die Ruhe vor dem Sturm

  • Textsorte, Dokument: lebensgeschichtliche Aufzeichnung
  • 2014 von der Autorin an das Archiv übermittelt
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte)
  • Typoskript (Computer), 13 Seiten
  • Entstehungszeit: undatiert
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Publikation von Autorin intendiert
  • Sprache: Deutsch

Anschluss

  • Textsorte, Dokument: lebensgeschichtliche Aufzeichnung
  • übermittelt von der Autorin
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte)
  • Typoskript (Computer), 10 Seiten
  • Entstehungszeit: undatiert
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Publikation von Autorin intendiert
  • Sprache: Deutsch

Der Anzug. Dichtung und Wahrheit

  • Textsorte, Dokument: lebensgeschichtliche Aufzeichnung
  • übermittelt von der Autorin
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte)
  • Typoskript (Computer), 35 Seiten
  • Entstehungszeit: undatiert
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Publikation von Autorin intendiert
  • Sprache: Deutsch

Susanne Blumesberger, Michael Doppelhofer, Gabriele Mauthe (Bearb.), Handbuch österreichischer Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft (München 2002).


Walter Stein

Geboren in Wien, 13. 2. 1902; gestorben in Wien, 6. 1. 1982

  • Geographische Herkunft: Wien
  • Soziale und religiöse Herkunft: assimilierte jüdische Familie
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Textildesigner, Angestellter der sowjetischen Handelsvertretung in Wien, sprach sieben Sprachen (Autodidakt), in Frankreich Verkauf selbstgebauter Radios, ab 1945 Leiter wirtschaftswissenschaftliche Abteilung beim Zentralkomitee der KPÖ bis zu seinem Pensionsantritt ca. 1970
  • Fluchtgrund: rassistisch und politisch verfolgt (Kommunist)
  • Flucht: vermutlich legal
  • Fluchtweg: 1938 per Zug via Köln nach Frankreich
  • Exilländer, -orte: Frankreich: Lager Meslay du Maine, Damigny; Marolles, Bellac, Limoges, Lyon, Marseille, Avignon, St. Rémy-de-Provence
  • Rückkehr: 1945
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen: österreichische KommunistInnen in Frankreich, Résistance, FFI, Front National Autrichien
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: kommentierter Text erscheint voraussichtlich in der Zwischenwelt 36/3 (2019).

Die Arbeit innerhalb der deutschen Wehrmacht in Frankreich

  • Textsorte, Dokument: lebensgeschichtliche Aufzeichnung
  • im Herbst 2018 von Sohn Paul Stein übermittelt
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte; Box „Exil Frankreich“)
  • Typoskript (Schreibmaschine), 67 Seiten
  • Entstehungszeit: ca. Mitte der 1970er Jahre, vermutlich auf Anfrage von jemandem aus dem DÖW, ev. Herbert Steiner oder Selma Steinmetz
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Publikation vom Autor intendiert
  • Sprache: Deutsch


Josef Luitpold Stern, Pseudonym Josef Luitpold

Geboren in Použdrany (Südmähren), 16. 4. 1886; gestorben in Wien, 13. 9. 1966

  • Geographische Herkunft: Mähren; Gymnasium in Wien
  • Soziale und religiöse Herkunft: Jüdische Familie, Kleinbürgertum, Sozialdemokraten
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Gymnasium, Studium der Rechts- und Literaturwissenschaften in Wien und Heidelberg. – Dichter, Vortragender, in den USA Tellerwäscher, Hilfsbibliothekar, in Österreich wieder Erwachsenenbildner
  • Fluchtgrund: rassistisch und politisch verfolgt (Sozialdemokrat)
  • Flucht: 1934, vermutlich illegal
  • Fluchtweg: 1934 in die Tschechoslowakei, 1938 nach Frankreich, 1940 in die USA
  • Exilländer, -orte: Brno (Tschechoslowakei), Paris, diverse Internierungslager (Frankreich), New York, Philadelphia (USA)
  • Rückkehr: Mitte 1948
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen: Sozialdemokratie im Exil
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: keine

Briefe: An  Genossen Haas, an  Wilhelm Börne, an  A. Planek

  • Textsorte, Dokument: Briefe
  • Übernahme des Archivs von Herbert Exenberger
  • Aufbewahrungsort: Herbert Exenberger-Archiv
  • Briefe, hand- und maschinschriftlich, Originale und in Kopie
  • Entstehungszeit: 1935–1946
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: unter anderem Otto Bauer, Julius Deutsch, Robert Neumann, Manfred Ackermann
  • Sprache: Deutsch

Siglinde Bolbecher, Konstantin Kaiser (Hgg.), Lexikon der Österreichischen Exilliteratur (Wien 2000).


Hans/Heinz Ungar

Geboren in Wien, 29. 8. 1916; gestorben in Bogotá (Kolumbien), 23. 5. 2004

  • Geographische Herkunft: Wien
  • Soziale und religiöse Herkunft: „Sohn aus gutbürgerlichem Haus“, Eltern hatten Modesalons
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Reserveoffizier, Hochschule für Welthandel, 1938 kurz vor dem Abschluss. – In Kolumbien Privatsekretär bei einem englischen Bankier, 1946 Übernahme des Buchgeschäfts Libreria Central, Erweiterung um Galerie; Mitbegründer der Universidad de los Andes (auch Universitätslehrer), Publizist, Radiomoderator (Literatursendung)
  • Fluchtgrund: rassistisch verfolgt
  • Flucht: vermutlich legal
  • Fluchtweg: mit dem Zug nach Hamburg, mit dem Schiff nach Porto Colombia, weiter mit dem Zug nach Bogotá
  • Exilländer, -orte: Bogotá (Kolumbien)
  • Rückkehr: nein
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen: ExilantInnen und KolumbianerInnen, Comité de los Austríacos en Colombia, Asociación de los Austríacos Libres, Operettensänger und -regisseur Prof. Eugen Strehn, Sängerin Wally Lindholm
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: keine

Lebensgeschichtliches Interview

  • Textsorte, Dokument: transkribiertes Interview
  • im Zusammenhang mit Kolumbien-Schwerpunkt der TKG gesammelt
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte, Box „Exil Kolumbien“)
  • Typoskript (Computer)
  • Interviewaufnahme in Bogotá, 20. Juni 1993, geführt von Hanni Hieger
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Publikation von Interviewerin und Interviewtem intendiert
  • Sprache: Deutsch

 

Armin Verkauf

Geboren in Wien, 2. 6. 1928; gestorben in Israel, 14. 5. 2007

  • Geographische Herkunft: Wien
  • Soziale und religiöse Herkunft: jüdische Familie, Vater Schneidermeister und Buchhändler
  • Ausbildung(en), Beruf(e): unbekannt
  • Emigration: 1933, vermutlich legal, mit Eltern nach Palästina
  • Exilländer, -orte: Israel: Kfar-Hanoar Ben-Shemen, Tel Aviv
  • Rückkehr: nein
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen: Bruder Willy Verkauf-Verlon
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: 5 Minuten Ruanda, Nr. 12/2 (1995), S. 13.

Melodien von hier und dort

  • Textsorte, Dokument: Gedicht
  • übermittelt vom Autor
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (Informationen/Kontakt)
  • Typoskript (Computer), 1 Seite
  • Entstehungszeit: vor Jänner 2001
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Publikation vom Autor intendiert
  • Sprache: Deutsch


Ernst Waldinger

Geboren in Wien, 16. 10. 1896; gestorben in New York, 1. 2. 1970

  • Geographische Herkunft: Wien
  • Soziale und religiöse Herkunft: jüdische Familie, Vater Schuhfabrikant
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Gymnasium, Studium Germanistik und Kunstgeschichte. –Angestellter, Dichter, in den USA Arbeiter, Bibliothekar, Professur am College
  • Fluchtgrund: rassistisch und politisch verfolgt (Sozialdemokrat)
  • Flucht vermutlich legal
  • Fluchtweg: 1938 über Frankreich und Großbritannien in die USA
  • Exilländer, -orte: New York, Saratoga Springs (USA)
  • Rückkehr: nein
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen:
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: In memoriam Leutnant Beer/Dies war Theodor Kramer, Nr. 7/1 (1990), S. 2; „Die hundert Hefte“ von Josef Luitpold, Nr. 9/3 (1992), S. 4.

Korrespondenz mit Viktor Matejka, 1946–1966

  • Textsorte, Dokument: Korrespondenz
  • Übernahme des Archivs von Herbert Exenberger
  • Aufbewahrungsort: Herbert Exenberger-Archiv
  • 50 Briefe maschinschriftlich, jeweils 1 bis 2 Seiten
  • Entstehungszeit: 1946–1966
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • Adressat: Viktor Matejka
  • Sprache: Deutsch

Siglinde Bolbecher, Konstantin Kaiser (Hgg.), Lexikon der österreichischen Exilliteratur (Wien 2000).


George White, ursprünglich Georg Weisz

Geboren in Wien, 22. 2. 1920; gestorben in New York (USA), 28. 4. 1974

  • Geographische Herkunft: Wien
  • Soziale und religiöse Herkunft: jüdische Familie
  • Ausbildung(en), Beruf(e): Flucht vor Abschluss der Matura. – in den USA Kellner, danach Tätigkeiten in den Bereichen Theater und Fernsehen
  • Fluchtgrund: rassistisch verfolgt
  • Flucht legal/illegal: unbekannt
  • Fluchtweg: 1938 in die USA
  • Exilländer, -orte: New York (USA)
  • Rückkehr: nein
  • politische, kulturelle, religiöse, soziale Vernetzungen:
  • Veröffentlichungen in der Zeitschrift Zwischenwelt: keine

The Man on Trial

  • Textsorte, Dokument: Roman
  • 2014 von Evelyn Adunka übergeben
  • Aufbewahrungsort: Archiv der TKG (AutorInnen/Projekte)
  • Typoskript (Schreibmaschine), 457 Seiten
  • Entstehungszeit: undatiert
  • Fluchtsituation(en)/Exilsituation(en):
  • AdressatInnen: Publikation vom Autor intendiert
  • Sprache Englisch