Theodor Kramer Gesellschaft

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Wem kein Bogen gesetzt

Gedichte

Wege sind. Doch wohin sie führen, wer weiß es?

Dieser geht wie auf Wolken, getragen von Sehnsucht,

geht, und die freudige Straße fliegt ihm entgegen,

hoch der Hoffnung Panier, an jeder Wendung ein Weiser,

hinter den Bergen in Himmeln leuchtende Himmel,

geht, und plötzlich, in wunschverheißender Ferne,

bricht der Weg sich ins Nichts. Und jener,

tränentrunken, traumkrank, staubüberkrustet,

wankt am Stab, und taumelt plötzlich geblendet,

glanzverklärten Gesichts: wer wüsste die Wendung?