VORSCHAU
Erscheint demnächst
Berl Kotlerman, 100 Jahre Grossmannhof, Franz Hoellering

Berl Kotlerman
Koiderwelsch
Eine Grotesk-Novelle mit Prolog und Epilog
Übersetzt aus dem Jiddischen: Thomas Soxberger, Andrea Fiedermutz
ISBN 978-3-903522-41-1
„Koiderwelsch“, also Jiddisch, verbindet in Berl Kotlermans Erzählung drei völlig unterschiedliche Lebenswelten und Epochen. Berl Kotlerman erzählt von seinen Erfahrungen mit der jiddischen Literaturszene in Tel Aviv zu Beginn der 1990er Jahre, schreibt über seine Kindheit in der „Jüdischen Autonomen Gegend“, besser bekannt als „Birobidschan“, im Fernen Osten der Sowjetunion, über seine Großeltern und Urgroßeltern und über die Ukraine der Zwischenkriegszeit.
Mit einem Glossar und einem Nachwort von Thomas Soxberger.

100 Jahre Grossmannhof
& 82 Mischkulanzen
Herausgegeben von Katharina Erich
ISBN 978-3-903522-39-8
Der Gemeindebau „Grossmannhof“ in Wien Brigittenau Denisgasse 39-41 – benannt nach Oskar Grossmann – feiert 2026 sein 100jähriges Bestehen. Auf Initiative seiner Bewohner:innen findet 2026 eine Auseinandersetzung mit der Geschichte des Gebäudes, seiner ehemaligen Bewohner:innen, seines Namensgebers und der Welt der Gemeindebauten statt. In „100 Jahre Grossmannhof“ wird ein Bogen von der Eröffnung des Gemeindebaus bis in die Gegenwart gespannt. Dass der Namensgeber ein von den Nazis ermordeter Widerstandskämpfer war, gibt die Richtlinie der Publikation vor, in deren Zentrum die Aufarbeitung der Zeit zwischen 1938 und 1945 steht. Mit Beiträgen von Lilli Bauer, Werner T. Bauer, Christine Dubravac-Widholm, Alexander Emanuely, Claire Felsenburg, Richard Felsleitner, Winfried R. Garscha, Barbara Holzheu, Veronika Kaup-Hasler, Isabella Marboe, Manfred Mugrauer, Werner Michael Schwarz, Bruno Schwebel, Georg Spitaler, Susanne Stacher, Vladimir Vertlib.

Franz Hoellering
Die Verteidiger
Roman
Herausgegeben von Ulrich Fischer
ISBN 978-3-903522-23-7
Franz Höllerings weithin unbekannter Roman ist für mich ein Glücksfall der österreichischen Literatur.
Erich Hackl, 2014
Die Handlung spielt im Februar 34. Eine Frau wird von zwei Männern begehrt, von denen einer ein Bürgerlicher und der andere ein Arbeiter ist. Der Arbeiter kommt bei den Kämpfen ums Leben. Doch gibt die Dreiecksbeziehung nur den Rahmen für eine genaue literarische Studie der Gesellschaft in der Zeit des österreichischen Bürgerkrieges.
1940 erschien in englischer Übersetzung Franz Hoellerings Roman „The Defenders“ (Übers. von Ludwig Lewisohn) in den USA. „Die Verteidiger“ erschien 1947 im Europa-Verlag.
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