Theodor Kramer Gesellschaft

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Lesung mit Rudi Burda und Georg Tidl

Lesung

Freitag, 18. Juni 2021, 19:00 Uhr

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Theodor Kramer Preis für Schreiben im Widerstand und Exil 2021

Der 21. Theodor Kramer Preis für Schreiben im Widerstand und Exil wird 2021 an Eva Geber und Richard Schuberth verliehen

Eva Geber ist durch Jahrzehnte hindurch als Mitbegründerin der AUF und als Publizistin nicht nur als Verfechterin der Rechte der Frauen aufgetreten, sondern hat sich als Autorin für die Bewahrung und Erneuerung progressiver Traditionen der österreichischen Geistes- und Sozialgeschichte eingesetzt.
Sie hat es verstanden, in all den Auseinandersetzungen der letzten Jahrzehnte ihre Selbständigkeit und Souveränität zu wahren und großes Wissen auf vielen Gebieten mit Entschiedenheit des Urteils zu verbinden. Mit Eva Geber ehren wir eine Schriftstellerin und Persönlichkeit, deren Haltung Kramers oft strapazierte Verszeile "In dem, was du verlangst, gib niemals bei" entspricht.
Richard Schuberth hat demonstriert, dass schärfste Polemik gegen Unrecht und Unterdrückung sehr wohl zu vereinen ist mit stilistischer Raffinesse und Präzision des Ausdrucks. Er hat mit großer Zuverlässigkeit gerade jenen Rassismus in der heutigen EU-Welt anzuprangern verstanden, der gar keines persönlichen Ressentiments bedarf, sondern in einer Struktur besteht, die die einen dem Heer der Reinigungskräfte zuordnet, die anderen im Mittelmeer ertrinken lässt. In seinem Roman "Reise nach Bingöl" geht er indes den inneren Widersprüchen menschlicher Persönlichkeiten nach und demonstriert auch seine große, aber nicht bedingungslose Verbundenheit mit dem kurdischen Befreiungskampf.

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VORSCHAU VERLAG DER THEODOR KRAMER GESELLSCHAFT

**Sonja Frank (Hg.): Die drei Schwestern. Selma, Bertha und Gundl, geb. Steinmetz. Frauen im Widerstand 1933–1945.**Hans Eichner: Wem kein Bogen gesetzt. Gedichte. (Lyrikreihe Nadelstiche. Band 15) **Herbert Traube: Eine ungewöhnliche Odyssee von Wien nach Paris und Menton. Erinnerungen **Gabriele Anderl: Hinter verschlossenen Toren – die Internierung von Geflüchteten von den 1930er Jahren bis in die Gegenwart **Irene Goldin Spiegel: Gegen den Faschismus kämpfen. Spanien und Frankreich 1937-1947. Erinnerungen.

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Medienmacher und Menschenfreund. Carl Colbert und seine Zeit

Interview zu Carl Colbert /// Alexander Emanuely und Peter Stuiber /// Wien Museum / Magazin

Er gründete einflussreiche Zeitungen und Zeitschriften, engagierte sich für Demokratie und Chancengleichheit und schrieb im Alter Romane: Carl Colbert (1855-1929) war eine schillernde Figur in Wien um 1900 und wurde später dennoch vergessen. Alexander Emanuely würdigt nun mit einem Buch Colbert – und die Anfänge der Zivilgesellschaft in Österreich. Ein Interview zu Carl Colbert auf der Seite Wien Museum / Magazin (9. April 2021)

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Über die Festungen der Erinnerung - Autobiographien und ihre AutorInnen

Video /// Aufzeichnung vom 13. April 2020

„In Autobiografien stellt sich ein Problem, das einerseits ein Hindernis ist für die Darstellung andererseits aber die Qualität ausmacht. Das Hindernis für die Darstellung ist, dass natürlich der Autobiograf immer auf ein mehr oder weniger geglücktes, gelungenes oder irgendwie davongekommenes Leben – auch das – zurückblicken will und uns darstellen will. Es gibt diese Moment, dass er gezwungen ist seinen Werdegang als eine Entwicklung als etwas wo sich das eine aus dem anderen ergeben hat – und wenn die grausamen Brüche durch Exil, Konzentrationslager, Befreiung dann wieder, verschiedene Länder, dann ist er gezwungen eine Brücke über die Brüche seines Lebens zu schlagen und da beginnt wieder die Qualität von Autobiografien, dass sie eigentlich Brücken durch das zerbrochene Jahrhundert sind, das hinter uns liegt."
Konstantin Kaiser 13. April 2021 in der Veranstaltung „Über die Festungen der Erinnerung"

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Wir gratulieren dem Republikanischen Club - Neues Österreich für die Auszeichnung mit dem Leon Zelman-Preis für Dialog und Verständigung 2021

Anlässlich „40 Jahre Jewish Welcome Service“ werden 2021 zwei Preise vergeben. Die Auszeichnungen gehen an das Dialogprojekt „Likrat“ und den Republikanischen Club – Neues Österreich.

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