Theodor Kramer Gesellschaft

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Du holde Kunst (Ö1): Tamar Radzyner

Dunkle Glöckchen der Traurigkeit

"Lasst mich abends nicht allein zuhause". Katharina Stemberger liest Gedichte von Tamar Radzyner. Gestaltung: Gudrun Hamböck und Stephanie Maderthaner.

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Konvent der Bücher

In der Stille oder im Lärm, der Verwandte umgibt, ahnt man heimlich, daß man mit ihnen zusammenhängt, daß sie dazu aber auch noch in ihrem eigenen Zusammenhang sozusagen schwimmen, daß sie umschlossen werden von ihrer Geschichte, jeder von seiner, und die Geschichte ist oft keine schöne Stelle im Gras, die man sich aussuchen kann, um sich niederzusetzen und auszuruhen. […]
Gerade deshalb muß immer wieder zu uns geredet werden, über die Menschen vergangener Zeiten und ihre Wahrheit, die gleichzeitig ihr Leben war. Und am besten ist, wenn diese Menschen selber sprechen, auch wenn sie schon im Abreisen sind.
Elfriede Jelinek: "Das flüchtige Jetzt". In: Claire Felsenburg: Flüchtlingskinder. Wien 2002, 7f

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Gerda Hoffer und Stefan Pollatschek – Nachlass im Archiv der TKG

Der Nachlass von Gerda Hoffer, der teils auch verschollen geglaubte Papiere ihres Vaters Stefan Pollatschek umfasst, wurde 2015 von Evelyn Adunka der TKG übergeben. Dank der Unterstützung des Nationalfonds, des Zukunftsfonds und der Stadt Wien konnte der Bestand aufgearbeitet werden.

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Antisemitismus ist keine Frage der Wahrnehmung, sondern eine Frage der Interessen

Martin Auer in ZWISCHENWELT 1-2/2019

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Der Februar 1934 in der Perspektive Kurt Bauers

Konstantin Kaisers Editorial, ZWISCHENWELT 1-2/2019

Eine erstaunlich wohlwollende Aufnahme fand das schmale Buch des Zeithistorikers Kurt Bauer "Der Februaraufstand 1934", pünktlich erschienen zum 85. Jahrestag der Ereignisse. Der Autor möchte Fakten von Mythen endlich trennen und die Ereignisse "nüchtern und ohne parteipolitische, ideologische Verbrämung" darstellen. Allein dieser Anspruch, unparteilich und frei von Ideologie zu sein, bedürfte einer kritischen Bestimmung des eigenen Standpunktes; es genügt nicht, den Abstand der damaligen Bürgerkriegsparteien zu heute geläufigen Vorstellungen von Demokratie und Menschenrechten zu vermessen und dabei die Kleinigkeit zu übersehen, daß diese heute geläufigen Vorstellungen vielfach von denen erkämpft und formuliert wurden, die in der politischen und bewaffneten Auseinandersetzung mit dem Faschismus in Österreich und Spanien zunächst unterlagen.

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FördererInnen und KooperationspartnerInnen

Die Aktivitäten der Theodor Kramer Gesellschaft werden seit vielen Jahren von folgenden Institutionen gefördert: Bundeskanzleramt Österreich: Kunst; Wien Kultur; Land Niederösterreich, Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des NS; Zukunftsfonds der Republik Österreich.
Weiters gibt es folgende KooperationspartnerInnen: Verein zur Förderung und Erforschung der antifaschistischen Literatur; Die Österreichische Gesellschaft für Exilforschung; Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW); pen Austria; Psychosoziales Zentrum ESRA; Republikanischer Club – Neues Österreich; Wiener Kunst- und Kulturverein KunstPlatzl...

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