Theodor Kramer Gesellschaft

Menü

Adele Jellinek: Das Tor

Buchpräsentation mit den Herausgeberinnen


Adele Jellineks Roman "Das Tor" wurde 1929 als Fortsetzungsroman in der Arbeiter-Zeitung gedruckt. Der Roman fängt ein Stück Wiener Zeitgeschichte einen proletarischen Alltag der Bewohner eines Hauses in der Zwischenkriegszeit. Adele Jellinek, 1890 im Arbeiterbezirk Ottakring geboren, Jüdin, schrieb vorwiegend Erzählungen, Feuilletons und Gedichte, veröffentlichte in sozialistischen (Tages-)Zeitungen und war Mitglied der Vereinigung sozialistischer Schriftsteller. Nach einer misslungenen Operation war sie an den Rollstuhl gefesselt. Im Mai 1943 wurde sie nach Theresienstadt deportiert, wo sie im September 1943 starb.

Adele Jellinek: Das Tor. Herausgegeben und kommentiert von Henriette Herwig, Sabrina Huber und Maike Purwin, mit einem Nachwortvon Sabrina Huber. Erschienen im LIT Verlag.

Eine bedeutende Sammlung von Texten, Dokumenten, Briefen Adele Jellineks befindet sich im Herbert Exenberger-Archiv der Theodor Kramer Gesellschaft.