VORSCHAU
Erscheint demnächst
Franz Hoellering, Berl Kotlerman, 100 Jahre Grossmannhof, Melitta Urbancic

100 Jahre Grossmannhof
& 82 Mischkulanzen
Herausgegeben von Katharina Erich
ISBN 978-3-903522-39-8
Der Gemeindebau „Grossmannhof“ in Wien Brigittenau Denisgasse 39-41 – benannt nach Oskar Grossmann – feiert 2026 sein 100jähriges Bestehen. Auf Initiative seiner Bewohner:innen findet 2026 eine Auseinandersetzung mit der Geschichte des Gebäudes, seiner ehemaligen Bewohner:innen, seines Namensgebers und der Welt der Gemeindebauten statt. In „100 Jahre Grossmannhof“ wird ein Bogen von der Eröffnung des Gemeindebaus bis in die Gegenwart gespannt. Dass der Namensgeber ein von den Nazis ermordeter Widerstandskämpfer war, gibt die Richtlinie der Publikation vor, in deren Zentrum die Aufarbeitung der Zeit zwischen 1938 und 1945 steht. Mit Beiträgen von Lilli Bauer, Werner T. Bauer, Christine Dubravac-Widholm, Alexander Emanuely, Claire Felsenburg, Richard Felsleitner, Winfried R. Garscha, Barbara Holzheu, Veronika Kaup-Hasler, Isabella Marboe, Manfred Mugrauer, Werner Michael Schwarz, Bruno Schwebel, Georg Spitaler, Susanne Stacher, Vladimir Vertlib.

Melitta Urbancic
Schwarzwälder Tagebuch
Herausgegeben von Astrid Nischkauer
ISBN 978-3-903522-40-4
Herbst 1967. Die Lyrikerin Melitta Urbancic befindet sich im Schwarzwald auf Kur. Sie schreibt Gedicht, ernste Gedichte und Scherzgedichte. Eine Reihe davon ist zu Melodien bekannter Kinderlieder verfasst. Sie nimmt den Kuralltag und die Ärzteschaft aufs Korn. Das „Schwarzwälder Tagebuch“ entstand innerhalb weniger Wochen und erscheint erstmals im Verlag der Theodor Kramer Gesellschaft.

Franz Hoellering
Die Verteidiger
Roman
Herausgegeben von Ulrich Fischer
ISBN 978-3-903522-23-7
Die Handlung spielt im Februar 34. Eine Frau wird von zwei Männern begehrt, von denen einer ein Konservativer und der andere ein Arbeiter ist. Der Arbeiter kommt bei den Kämpfen ums Leben. Doch gibt die Dreiecksbeziehung nur den Rahmen für eine genaue literarische Studie der Gesellschaft in der Zeit des österreichischen Bürgerkrieges.
1940 erschien in englischer Übersetzung sein Roman „The Defenders“ (Übers. von Ludwig Lewisohn) in den USA. „Die Verteidiger“ erschien schließlich 1947 im Europa-Verlag.
IN ARBEIT
Berl Kotlerman
Koydervelsh
Übersetzt aus dem Jiddischen: Thomas Soxberger, Andrea Fiedermutz
In "Koydervelsh" behandelt Berl Kotlerman jüdische Migrations- und Fluchterfahrungen im 20. Jahrhundert. Der erste Handlungsstrang der Novelle beruht auf der Geschichte seiner Familie in der Ukraine und der "Jüdischen Autonomen Gegend" im Fernen Osten der Sowjetunion. Der zweite Handlungsstrang, gestaltet in pikaresker Manier die Erfahrungen des Erzählers im Kreis der jiddischen SchriftstellerInnen und JournalistInnen in Tel Aviv in den 1990er Jahren.
Der Wiener Judaist und Experte für jiddische Literatur Thomas Soxberger setzt sich seit Jahrzehnten für die Jiddische Literatur ein. Jiddisch ist ein wichtiger Bestandteil der Wiener Identität, sprachen doch bis 1942 tausende Wiener:innen im Alltag diese Sprache und flossen auch nicht wenige Begriffe aus dem Jiddischen ins Wienerische. Bis 1938 erschienen auch in Wien Zeitschriften und Bücher auf Jiddisch.
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