Das Archiv der sozialen Bewegungen
Die für Mitteleuropa einzigartige Sammlung des Archivs der sozialen Bewegungen vereint Internationalität, Entwicklungen in Österreich wie auch regionale Interessensgebiete im Bereich sozialer Bewegungen.
Dazu gehören klassische, historisch gewachsene Organisationen und Parteien aus den Reihen der ArbeiterInnenbewegung und Gewerkschaften aber auch radikal-politischer Strömungen seit den 1960er Jahren, Frauenbewegung, Friedensbewegung, wie auch globalisierungskritische Organisationen sowie weitere soziale Bewegungen.
Das Archiv der sozialen Bewegungen (ADSB) wurde 2010 gegründet um verschiedene Schenkungen, Dauerleihgaben, etc. für die Nachwelt zu erhalten, aufzuarbeiten und zugängig zu machen. Dank der Kooperation mit dem Stadtarchiv der Niederösterreichischen Landeshauptstadt hat ein Großteil der Bestände ein Zuhause in St.Pölten gefunden.
Das dort befindliche Franz-Pichler-Volkshaus beherbergt daher einen beträchtlichen Anteil dieser einmaligen Kollektion. Kern der Sammlungen sind die Bibliothek mit ihren rund 65.000 Titel (davon über 50.000 elektronisch erfasst), ein umfangreiches Sach- und Personenarchiv sowie eine große Kollektion musealer Gegenstände (Skulpturen, Abzeichen, Fahnen, Bilder, Fotos,Textilien, etc.).
Die Kooperation zwischen dem „Archiv der sozialen Bewegungen“ und der „Theodor Kramer Gesellschaft – Institut für Literatur und Kultur des Exils und des Widerstands“ besteht seit 2024. Das vorliegende Interviewbuch mit Rudi Gelbard ist Band 1 der gemeinsamen Reihe.
Archiv der sozialen Bewegungen
c/o Franz-Pichler-Volkshaus
Kranzbichlerstrasse 18
3100 St.Pölten