Theodor Kramer Gesellschaft

Menü

Familienmemoiren in Form von Gedichten

Lesung und Gespräch mit Elisabeth Frischauf


Die Themen Verlust, Trauma, Erinnerung und Mehrsprachigkeit prägen das Leben und künstlerische Werk von Elisabeth Frischauf: 1947 in New York geboren, waren die Gräuel des Holocaust und die Vertreibung ihrer Familie aus Wien von früh an allgegenwärtig: Ihre Mutter Else Pappenheim-Frischauf, die in Wien ihr Medizin-Studium absolviert und 1937 eine Lehranalyse bei Otto Isakower begonnen hatte, floh nach dem „Anschluss“ über das Mandatsgebiet Palästina in die USA.
Gemeinsam mit Astrid Nischkauer, die für die Übertragung ins Deutsche verantwortlich zeichnet, liest Elisabeth Frischauf ausgewählte Gedichte aus ihren Lyrik-Bänden. Im Anschluss erzählt die Autorin im Gespräch mit Daniela Finzi über ihr Aufwachsen als Kind von Exilant:innen, über die schöpferische Kraft des Erinnerns und das Fortwirken des Vergangenen in der Gegenwart.

Anmeldung erforderlich => Sigmund Freud Museum